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21. September 2009 von Willi Mäder

Clubausflug des MEC

 
Ein Reisebericht von Willi Mäder

Am 19. September 2009 pünktlich (wie die „grosse Bahn“) startete die diesjährige Clubreise. Mit Halt nur zum Zusteigen am Bahnhof und bei der Kaserne führte der Kurs über Lochau auf die Autobahn Richtung Ulm. Das Ziel war ein Besuch der Märklin Tage in Göppingen.

Mit viel Gespür hat sich unser Chauffeur Wolfgang durch die teilweise engen Strassen in der Stadt zum Festgelände im Stadtteil Hohenstaufen durchgekämpft. Horst Lange der in der Zwischenzeit die Eintrittsbändel beschafft hatte musste dann auch Fremde abwehren und sie darauf hinweisen, dass er nur für Clubreisende am Ticketschalter angestanden ist.

Während sich mitgekommene Frauen zu einem Stadtrundgang auf machten, haben die „Bähnler“ den Rundgang in Angriff genommen. Neben dem Hauptaussteller Märklin waren auch sehr viele weitere Anbieter von Modelleisenbahnen und Zubehör vertreten. Um den richtigen Blick auf die vielen interessanten Details zu werfen musste oft auf einen günstigen Platz gewartet werden.

Nach der individuellen Mittagspause auf dem Festgelände an der Sonne wurde ein Platz im Shuttlebus zum Bahnhof Göppingen erkämpft.
Da traf man sie wieder die MEC’ler. Der beste Standort für einige Fotos (die auch auf unserer Homepage zu finden sind) wurde gesucht und eifrig drauflos geknipst. Zu sehen waren Dampfmaschinen, historische E-Loks und Wagen in allen Farben und Formen. Eine handvoll kauften sich die Fahrkarte für eine Fahrt mit dem Dampfzug nach Plochingen und zurück. Andere stellten sich vor und auf verschiedenen Fahrzeugen in Positur und liessen sich von den Kollegen ablichten.

Der dritte Teil der Ausstellung war nur mit Geduld zu erreichen. Bus um Bus kam und fuhr proppenvoll zur „Märklin Erlebniswelt“. Da hiess es dann anstehen für den Eintritt oder sich für Kaffe und Kuchen zu entschliessen.

Um 18:00 Uhr waren alle wieder vereint auf dem Parklatz und Wolfgang brachte uns sicher zum Hotel in Bad Boll. Zimmer beziehen, sich frisch machen kurz ausruhen und ab zum gemeinsamen Nachtessen. Leider war es wegen der unkundigen Ortslage nicht möglich zu Fuss wieder ins Hotel zu gelangen, so dass der Abend mit dem obligaten Schlummerbecher in der Hotelbar ausklang.

Nach dem ausgezeichneten und vielfältigen Frühstück brachte uns Wolfgang auf Nebenstrassen über die Schwäbische Alb nach Amstetten. Einkehr zum Kaffee – nein die Wirtshäuser in Bahnhofsnähe waren geschlossen. Also zurück in den Bus und nach Geislingen an der Steige. Neben den schön restaurierten Altstatthäuser fand jeder der wollte auch den Platz um den Kaffee oder das zweite Frühstück zu geniessen.

Pünktlich um 12:40 h setzte sich dann aber der Dieseltriebwagen Typ T 06, mit Baujahr 1956, in Bewegung. Auf der romantischen Streck der Lokalbahn von Amstetten nach Gerstetten zuckelte und ruckelte das Gefährt als wenn keine Schienen auf den Schwellen wären. Schon nach dem ersten Halt in Stubersheim stiegen weiter Fahrgäste zu, so dass die 42 Sitzplätze nicht mehr ausreichten.

Nach knapp einer Stunde war die Fahrt zu Ende. Dass im Bahnhof Hotel in Gerstetten ausgerechnet der Tisch mit dem Obmann und dem Organisator der Reise mit Verspätung bedient wurde war wohl eher Zufall als böse Absicht.

Wolfgang hat vorgeschlagen die Reise nach Ulm über Nebenstrassen in Angriff zu nehmen und es kam wie er vorausgesagt hatte: einmal musste er (wegen einer Veranstaltung beim Flugplätzchen Rüblinger Hof) den Bus auf offenem Feld wenden. Durch Wiesen, Wald und schmucke Dörfer führte der Weg nach Ulm.

Die Altstatt, der Dom und hübsche  Gartenrestaurants wurden individuell erkundet. Das letzte Mal zeigten die Modellbahner, dass auch sie pünktlich wie das grosse Vorbild sind, und traten die die Rückreise nach Bregenz an. Die zwei Staus auf der Autobahn ergaben dann eine Verspätung in Bregenz. Im Bus legte Wolfgang eine CD mit herrlichen Aufnahmen von der 150 Jahr Feier der Geislinger Steige ein, so dass die Zeit wie im Flug verging.

Horst Lange, der die ganze Reise organisiert hat, muss eine besondere Beziehung zu Petrus haben. Die zwei wunderschönen Tage wurden durch das herrliche Herbstwetter zu einem noch schöneren Erlebnis. Horst im Namen aller Mitreisenden sage ich dir herzlich Dankeschön und freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr.

Bilder vom MEC Clubausflug gibts hier: klicken