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19. Dezember 2011 von Dominic Dapré

 

Es weihnachtet sehr im Modellbahn-Flair!

 

Zum 16. Mal präsentierten wir am 17. und 18. Dezember unsere Anlagen. Unzählige interessierte Besucher trotzten winterlich-verschneitem Wetter und stürmten die Räumlichkeiten des MEC Bregenz. Die Weihnachtsausstellung war auch dieses Jahr ein voller Erfolg.

Wer den MEC Bregenz gut und lange kennt, der weiß: es gibt zwei fixe Termine im Jahr – und beide darf man sich nicht entgehen lassen. Vor allem aber nicht die zwei Wochenendtage vor Weihnachten. Denn an diesen gilt: Voller Betrieb auf allen Stationen. Pünktlich um 10 Uhr am Samstagmorgen öffneten wir unsere Tore für die unerwartet große Besucherzahl, die uns die kommenden Stunden erfreuen sollte.

Wenn unsere Gäste nicht schon an der wohlbestückten Börse hängen blieben – vielleicht auch noch mit mehr oder weniger geringer Einflussnahme durch ihre Kinder -, erwartete sie die N-Anlage mit einer gesamten Gleislänge von rund 140 Metern.

Nach dem N-Raum gilt es, eine schwere Entscheidung zu treffen: Bahn oder Bier? Entschied man sich für ersteres, so gelangte man direkt zur liebevoll gestalteten H0-Anlage, die wir im ersten Stock präsentierten. Auch hier gab es einige Neuerungen zu bestaunen: Die Steuerung der Bahnhöfe ist nun komplett digitalisiert, während die Züge selbst analog gefahren werden.

Spätestens nach dem ersten Stock ist man beinahe ausgehungert, aber für eingefleischte Modelleisenbahner führt natürlich nichts am verlockenden Hinweisschild und der zugehörigen Treppe zum Dachboden vorbei, die einen Besuch der H0e-Anlage unserer Jugendgruppe unumgänglich machen. Dort tat sich nicht nur etwas, es tut sich noch immer: Live-Montagen von Weichenantrieben, Gleisbauarbeiten und trotz aller Baustellen ein funktionierender Fahrbetrieb ließen Bastlerherzen höher schlagen.

Eine deftige Mahlzeit hat sich nach diesem Ausflug in die Miniaturwelten des MEC Bregenz jeder verdient: Grillmeister, Küchenpersonal und Bedienungen taten ihr Bestes, die Gästeschar mit ihrem breiten kulinarischen Angebot glücklich zu machen. Die Bewirtung sorgte bis und auch nach 17 Uhr für einen feucht-fröhlichen Ausklang einer gelungenen Ausstellung.

Wer’s jetzt noch nicht erlebt hat, der sollte sich spätestens im Sommer oder im Winter nächsten Jahres zu uns hinreißen lassen – bei unseren Feiern, „do fahrt nämlich da Zug drüba“!

Bilder von der Ausstellung gibt's hier