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1.9.2012 von Sonja Dapré

 

So ein Ausflug kann eine feine Sache sein


Das hängt wiederum, wie natürlich so vieles im Leben, von einigen wichtigen Faktoren ab, die da z. B. das Reiseziel, die teilnehmenden Personen und deren Einstellung, die Organisation und - vielleicht auch noch das Wetter wären. Vielleicht.
Das dachten sich auch Clubmitglieder aller Altersklassen des MEC Bregenz und meldeten sich, Großteils mit Begleitung zu einer Tagesfahrt am Samstag, den 1. September  in den benachbarten Bregenzerwald an.
Nachdem nach mehreren Stops erfolgreich alle Reiselustigen – manche ganz leicht verspätet – eingesammelt werden konnten ging’s dann endlich los, mit einem schmucken Bus der Firma Hehle – unter bewährt/beliebter Organisation und Reiseleitung von Horst Lange.


Erste Station Schwarzenberg: Stark bewölkt aber trocken

Trocken, da wie gesagt nur stark bewölkt ging’s, nach einer ausgiebigen Klopause, um halb Elf mit dem Wälderbähnle, bespannt mit der U23, dampfend ab nach Bezau. Ein Höhepunkt für einen Modell- und jeden anderen Eisenbahnfan und den, der es noch gerne werden möchte. Immer wieder ein Erlebnis, obwohl die meisten ja schon ein-oder mehrmals das Vergnügen hatten.


Zweite Station Bezau: Leichter Nieselregen

Dank der exclusiven Beförderung gut gelaunt, konnten die MECler unerwarteter  Weise noch einen Blick in die Remise werfen. Dort konnten nicht nur die Schirme abgespannt, sondern auch geschichtlichen Details, vorgetragen durch Jakob Bobletter, dem sehr sympathischen stellvertretenden Betriebsleiter des Vereins „Wälderbähnle“, gelauscht werden.


Dritte Station Seilbahnen Bezau: Immer noch leichter Nieselregen, ziemlich frisch

Nicht auf Schienen wie gewöhnlich beim MEC, sondern auf Seilen rollten 46, inzwischen leicht gekühlte MECler- und innen in luftige Höhen. Oben angekommen nichts Neues: Regen und zudem noch nebelig.  Was bietet sich da besser an, als ein ausgiebiges Mittagessen im Panoramarestaurant Baumgarten zur Stärkung. Dank des Nebels, der sich auch nach dem leckeren Essen nicht lichtete, musste nicht nur auf den geplanten Rundgang, sondern auch auf die ansonsten geniale Aussicht auf den Bregenzerwald verzichtet werden. Schade. Wenigstens das Restaurant wird uns in guter Erinnerung behalten.


Vierte Station Alpe Schönebach: Stark bewölkt, aber Kässpätzle in Sicht!

Kurvig ging‘s dann eine gute halbe Stunde weiter, wo uns nach einem kurzen Fußmarsch, der nebenbei bemerkt allen gut tat, Brunos Kässpätzle im Jagdhaus Egender erwarteten.  Ausgezeichnete Kässpätzle, angenehme Atmosphäre, freundliche Bedienung und a guats Schnäpsle zum Schluss – Eisenbahnerherz, was willst du mehr?


Fünfte und letzte Station Bregenz: Wetter relativ unverändert

Als unter strenger Aufsicht von Stefan, dem netten Buschauffeur, endlich alle Hintermänner und Nebenfrauen eingestiegen  waren, wurde innen wie außen gut aufgewärmt, die Heimfahrt angetreten. Souverän wie die Hinfahrt wie erwartet auch die Rückfahrt, und die Ankunft um ca. halb Zehn in Bregenz.
Dass das Wetter just an diesem Wochenende sehr wahrscheinlich nicht gerade berauschend werden würde befürchtete man ja schon seit ein paar Tagen, was den Optimismus und die gute Laune aller jedoch nicht verderben  konnte. Wie man sieht: Nicht nur auf’s Arbeiten versteht sich der MEC, sondern auch auf’s Feiern!
Ein nicht nur interessanter, sondern auch unterhaltsamer und toller Tag, den man gerne bald wiederholen kann!

So ein Ausflug ist eben eine feine Sache!

 

Bilder von der Ausstellung gibt's hier