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31.8.2013 von Sonja Dapré

Clubausflug zur Sauschwänzlebahn


Samstag, 31. August, 7.30 Uhr: Kein Tag für Wochenend-Langschläfer. Ein umso besserer Tag aber für Mitglieder des MEC-Bregenz.


Gut gelaunt und erstaunlich ausgeschlafen traten 50 Reiselustige die Fahrt in einem schicken Hehle-Reisebus an. Geplantes Ziel dieses Club-Ausfluges unter anderem: Die „Sauschwänzlebahn“ in Weizen – beliebter Treff übrigens vieler Eisenbahn-Fans.
Los ging‘s - ohne Pause - über die Schweizer Autobahn zur ersten Zwischenstation: Die Rheinfälle bei Schaffhausen. Dank der gut ausgestatteten Bord-Bar musste dann aber während dieser pausenlosen, eineinhalbstündigen Fahrt trotzdem niemand verdursten. Pünktlich in Schaffhausen angelangt, war für alle die im Bus noch nicht, oder nicht genug „gefrühstückt“ hatten Zeit für ein Tässchen Kaffee oder ähnliches, bevor man es sich in einem der zahlreichen Boote für eine Rundfahrt bequem machen durfte. Die Bootsfahrt selber dann ein echtes Erlebnis. Vor absolut beeindruckender Kulisse spürten wir die Rheinfälle sozusagen hautnah – für manche sogar inklusive Gratis-Dusche.
Kaum unbeschadet geankert bringt uns Buschauffeur Robert sicher zur „Sauschwänzlebahn“ nach Weizen, dem eigentlichen Höhepunkt dieses Ausflugs. Auf ihrer Reise durch die herrliche Landschaft schlängelte sich die 1887-1890 erbaute Bahn ratternd und dampfend durch einen 360°-Kehrtunnel mit 15 m Höhenunterschied, über zahlreiche Stahlbrücken und Tunnels. Jene, die nach der gut einstündigen Fahrt noch immer nicht genug „Zug“ hatten – und das waren nebenbei bemerkt alle – besuchten das Eisenbahnmuseum beim Zollhaus.
Wer viel arbeitet, der soll auch viel essen, klare Sache. Und wer einen Bärenhunger hat, stillt diesen wenn es geht am Besten im Hirschen – auch klar. Gesagt, getan. Endlich gesättigt und gestärkt mit Nudeltaschen, Holzfällersteaks und dem einen oder anderen Hopfen- oder Trauben(misch)getränk erreichten wir unser nächstes und letztes Ziel: Meersburg.

Wie erwartet waren wir in dieser Idylle nicht die einzigen, um nicht zu sagen „ein paar unter vielen“. Und genau diese Menschenmengen sollten unserer lieben Helga zum Verhängnis werden. Aus Höflichkeit wich sie einer Frau mit Kinderwagen aus und stolperte so unglücklich über den Randstein, dass sie sich den rechten Arm und das linke Bein brach. Der Schreck war groß – und ein Krankenhausbesuch natürlich leider unumgänglich!
Da man bekanntlich sogar vom Schönsten irgendwann genug kriegt – und so könnte man es nach ausgiebiger Weinprobe wohl sagen – war schließlich Zeit, an den Heimweg zu denken. Mit Zwischenstopp im Klinikum Friedrichshafen, wo wir die eingegipste, aber äußerst tapfere Helga in Empfang nahmen, kamen wir schließlich glücklich und ohne weitere Turbulenzen zu Hause an.
Dank der guten Einfälle des Organisationsteams kam es, bis auf den Zwischenfall des Unfalles ansonsten zu keinen weiteren Aus- oder Reinfällen. Zufall? Glücksfall!
Genug der vielen „Fälle“: Horst und Ingrid ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für die perfekte Organisation, für die aufopfernde Bewirtung während der ganzen Fahrt – einfach Danke für diesen besonderen Tag! Das tadellose Wetter lieferte zudem den verdient- passenden Rahmen, deshalb sei gesagt:  Ausflugs-Wiederholungen unbedingt erwünscht - klarer Fall…!

 
Bilder vom Ausflug gibt's hier